Kompendium für Patienten

MedicRP bezieht sich auf Szenarien, in denen ein Charakter einen verletzten Charakter behandelt. Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass für gutes Rollenspiel ein umfangreiches medizinisches Wissen erforderlich ist. Das stimmt jedoch nicht. Es geht nicht darum, fehlerfrei zu sein oder ein perfekter Arzt zu werden. Viel wichtiger ist die Interaktion mit dem Patienten. Behandlungen, die möglicherweise Fehler enthalten, aber zu interessanten Charakterinteraktionen führen, sind wertvoller als sterile Abläufe, die Langeweile bei Patient und Arzt hervorrufen, weil nur Fachbegriffe heruntergebetet werden. Es mag Momente geben, in denen ein detailliertes MedicRP schwierig ist, wie zum Beispiel bei Angriffen oder Brüchen in der Rollenspielhandlung. Dennoch ist es generell ratsam, sich Zeit für eine Behandlung zu nehmen, sowohl für die Charakterentwicklung als auch für das allgemeine Spielerlebnis.

Interaktion mit einem Mediziner

Für eine erfolgreiche beidseitige MedicRP-Interaktion ist es wichtig, dass der Mediziner über deine Verletzungen und deinen aktuellen Zustand informiert ist. Dies kann mündlich geschehen, indem du dem Mediziner deine Verletzungen schilderst. Die Reaktion auf Verletzungen kann je nach Person variieren. Zum Beispiel reagiert ein normaler Bürger möglicherweise stärker auf Verletzungen als ein Armee-Offizier, der möglicherweise besser mit Schmerzen umgehen kann. Manchmal bemerkt man aufgrund des psychologischen Schocks erst später den eigenen Zustand. Beachtenswert ist, dass Verletzungen am Kopf, der Brust und an Gelenken ernster sein können als an anderen Körperstellen. Daher kann es hilfreich sein, sich mit den verschiedenen Auswirkungen von körperlichen Zuständen, wie starkem Blutverlust, auseinanderzusetzen. Der psychologische Aspekt sollte ebenfalls nicht vernachlässigt werden.

  • Schmerzen begleiten typischerweise Verletzungen - äußere diese Empfindungen deutlich.

  • Beginne gerne eine Unterhaltung mit deinem Arzt, wenn sich die Gelegenheit dazu bietet.

  • Verhalte dich authentisch wie ein echter Patient - frage den Arzt nach den durchgeführten Maßnahmen oder erfrage Informationen zu verabreichten Medikamenten.

  • Zeige während der Behandlung Emotionen wie Angst, gute oder schlechte Laune oder Interesse.

  • Bleibe bei deinen Aussagen realistisch - ein kleiner Kratzer führt nicht zu einem Schlaganfall.

Reagiere auf die Handlungen des Mediziners

Damit der Mediziner dich wieder gesund machen kann, wird er dich behandeln und gleichzeitig mit dir interagieren. Es ist wichtig für ein gutes MedicRP, deinem Arzt die erforderlichen Informationen zu geben, damit er weiß, wie du auf die Behandlung reagierst. Dein Charakter bestimmt, wie du auf die Behandlung reagierst. Es wäre normal, wenn du aufgrund von Schmerzen schlecht gelaunt bist und den Arzt vielleicht anschnauzt oder ihn sogar um Hilfe bittest. Während der Behandlung kann es vorkommen, dass dein Zustand vorübergehend schlechter wird, zum Beispiel wenn ein Gelenk eingerenkt wird und die Schmerzen zunehmen. Jedes Medikament kann auch Nebenwirkungen haben, sodass du möglicherweise mit Schwindel oder Übelkeit darauf reagierst.

Puls Dein Puls gibt an, wie oft dein Herz in der Minute schlägt. Ähnlich wie Atmung und Blutdruck ist auch dieser Wert wichtig, um deine Organe ausreichend zu versorgen. Ist dein Puls zu niedrig oder zu hoch so kommt es zu Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel, Schweißausbrüchen, Ohnmacht oder Tod. Schlägt dein Herz viel zu schnell, zum Beispiel um einen hohen Blutverlust auszugleichen, kann es nach einiger Zeit auch passieren, dass dein Herz irgendwann nicht mehr im richtigen Rhythmus schlägt oder sogar ganz aufhört zu schlagen. Atmung Der Sauerstoff für Muskeln und Organe geht in den Lungen von der Luft in das Blut über. Tritt auf diesem Weg eine Blockade auf kann es passieren, dass du nicht mehr genug Sauerstoff im Blut hast und deswegen langsam erstickst. Das kann sogar so weit gehen, dass du ohnmächtig wirst oder sogar stirbst, wenn du zu lange keinen Sauerstoff mehr bekommst. Atemnot kann häufig eintreten bei allergischen Reaktionen oder Flüssigkeiten (z.B. Blut) in der Lunge. Blutdruck Damit deine Organe und Muskeln ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden, ist ein gewisser Druck notwendig. Dieser Blutdruck ist also ein wichtiger Vitalwert und sollte nicht zu hoch oder zu niedrig sein, da es sonst zu Beschwerden wie unter anderem Schwindel, Übelkeit, Ohnmacht oder sogar Tod kommen kann.

Verhalten nach Beendigung der Behandlung

Falls dein Charakter nicht gerade für seine Emotionale Taubheit bekannt ist, besteht dennoch eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass du dem behandelnden Arzt für die Rettung und Behandlung dankbar bist. Diese Dankbarkeit kannst du ruhig ausdrücken, indem du dem Arzt bei deinem nächsten Besuch einen Kaffee ausgibst oder generell freundlich grüßt, falls ihr euch über den Weg lauft. Wenn gewünscht, können Folgeuntersuchungen auch beim selben Arzt durchgeführt werden, was eine gewisse Verbundenheit aufbauen kann. Denke daran, dass manche Verletzungen auch bleibende Schäden hinterlassen können, wie zum Beispiel nach einer Amputation.

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